Schmerztherapie
Schmerztherapie mit Neuraltherapie und TCM – Ganzheitliche Linderung durch vegetative und energetische Regulation
Inhaltsverzeichnis:
- Einleitung
- Was ist Neuraltherapie?
- Warum Neuraltherapie bei Schmerzen?
- Integration mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)
- Arten von Schmerzen und ihre Behandlung
- Behandlungsablauf in der Neuraltherapie
- Vorteile der integrativen Schmerztherapie
- Kombination mit TCM-Verfahren
- Sicherheit und Verträglichkeit
- Fazit
Einleitung
Chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität von Millionen Menschen. Die Kombination aus Neuraltherapie und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) bietet einen ganzheitlichen Ansatz zur Behandlung von Schmerzen. Während die Neuraltherapie gezielt das vegetative Nervensystem reguliert, wirkt die TCM auf den Energiefluss (Qi) im Körper. Gemeinsam können sie Schmerzursachen identifizieren, Blockaden lösen und Heilungsprozesse aktivieren.
Was ist Neuraltherapie?
Die Neuraltherapie ist ein Verfahren der Regulationsmedizin, das auf der Injektion eines Lokalanästhetikums (meist Procain) basiert. Es wirkt nicht primär durch die betäubende Wirkung, sondern durch die gezielte Beeinflussung des vegetativen Nervensystems. Ziel ist es, überaktive Reizleitungen zu unterbrechen, Regulationsblockaden zu lösen und Selbstheilungskräfte zu stimulieren.
Warum Neuraltherapie bei Schmerzen?
Schmerzen entstehen oft durch chronische Überreizung des Nervensystems. Die Neuraltherapie setzt genau dort an:
- Akute Schmerzen: Muskelverspannungen, Sportverletzungen, Ischialgie
- Chronische Schmerzen: Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Migräne
- Schmerzsyndrome mit vegetativer Beteiligung: Reizdarm, Spannungskopfschmerzen, Fibromyalgie
- Narben als Störfeld: Narben können als Störfelder wirken, indem sie Energie-, Nerven- und Nährstoffflüsse blockieren, was zu Fernwirkungen wie Schmerzen, Bewegungseinschränkungen führen können.
Nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) können Narben als sogenannte Störfelder wirken, da sie den freien Fluss der Lebensenergie Qi in den Meridianen beeinträchtigen können. Diese Blockaden werden mit verschiedenen körperlichen und seelischen Beschwerden in Verbindung gebracht, darunter Schmerzen, Taubheitsgefühle oder funktionelle Einschränkungen.
Die Entstörung von Narben hat in der TCM das Ziel, den harmonischen Energiefluss wiederherzustellen. Dies kann durch unterschiedliche therapeutische Methoden erfolgen, etwa durch Akupunktur entlang oder im Umfeld der Narbe, spezielle Massagetechniken, den Einsatz von Kräutern oder weitere Behandlungsformen. Durch das Lösen von Gewebeverhärtungen und energetischen Blockaden soll das Qi erneut frei fließen können.
hier finden Sie einen Erfahrungsbericht von Narben als Störfelder
Integration mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)
Die TCM sieht Schmerzen als Ausdruck von Qi-Stagnation, Blockaden oder Ungleichgewichten im Yin-Yang-System. Neuraltherapie und TCM teilen das Ziel, Blockaden zu lösen und den Energiefluss zu harmonisieren. Akupunkturpunkte können in der Neuraltherapie als Injektionsstellen genutzt werden. Narbenentstörung mittels Procain entspricht in der TCM der Lösung eines blockierten Meridianabschnitts.
In der Kombination ergeben sich synergetische Effekte:
Akupunktur + Segmentinjektionen
Schröpfen + Störfeldinfiltration
Tuina + Quaddeltherapie
Arten von Schmerzen und ihre Behandlung
Lokale Schmerzpunkte: werden mit Quaddeln oder intramuskulär behandelt
Segmentale Schmerzen: Injektionen ins zugehörige Hautsegment
Störfeldbedingte Schmerzen: z. B. Zahnstörfelder, Narbenentstörung
Meridianbezogene Schmerzen: Kombination mit Akupunktur oder Tuina
Behandlungsablauf in der Neuraltherapie
Nach einer ausführlichen Anamnese – idealerweise unter Einbezug der TCM-Diagnostik (z. B. Zunge, Puls, energetisches Muster) – werden geeignete Injektionsstellen ausgewählt. Die Behandlung erfolgt ambulant, ist nahezu schmerzfrei und dauert in der Regel 15 bis 30 Minuten. Bereits nach wenigen Sitzungen können deutliche Verbesserungen spürbar sein.
Vorteile der integrativen Schmerztherapie
Schnelle Wirkung bei akuten Schmerzen
Nebenwirkungsarm im Vergleich zu Medikamenten
Energetisch und vegetativ wirksam
Ganzheitlich und individuell anpassbar
Verbesserung der Regulationsfähigkeit und Vitalität
Kombination mit TCM-Verfahren
Die Neuraltherapie lässt sich hervorragend kombinieren mit:
Akupunktur oder Moxibustion
Tuina-Massage oder Schröpfen
Chinesischer Kräutertherapie
Qi Gong zur Stabilisierung der Therapieerfolge
Sicherheit und Verträglichkeit
Neuraltherapie gilt als sichere Methode. Nebenwirkungen sind selten und meist leicht:
Leichte Schwellung oder Rötung
Müdigkeit nach der Behandlung
Allergische Reaktion auf Procain (selten)
Nicht geeignet ist sie bei:
Gerinnungsstörungen
Unverträglichkeit gegenüber Lokalanästhetika
Akuten Infektionen im Injektionsbereich
Fazit
Die integrative Schmerztherapie mit Neuraltherapie und TCM ist ein wirkungsvoller, ursachenorientierter Ansatz bei vielen Schmerzformen. Sie vereint medizinische Präzision mit der Weisheit der chinesischen Energiemedizin. Durch gezielte Impulse auf das vegetative System und die Meridiane entsteht ein nachhaltiger Heilimpuls – für mehr Lebensqualität, Beweglichkeit und Wohlbefinden.